Endlich Kunst?

Auch wenn es noch ein paar kleinere und größere Baustellen gibt, ist der Engelberg jetzt vollständig renoviert. Ich darf mich nun wieder meinem Beruf zuwenden, dem kreativen Allerlei, das man allgemein als Kunst bezeichnet.
Im Prinzip ändert sich wenig. Ob ich eine Wand oder eine Leinwand mit Farbe bedecke, ist für mich kein großer Unterschied. Kunst zu produzieren ist für mich eine ganz normale Arbeit. Oder umgekehrt eine Wand zu streichen ein kreativer Akt.
Es war und ist diese mir innewohnende Kreativität, die mich an der normalen Arbeitswelt scheitern ließ, für die Produktivität und nicht Intensität Priorität hat. Ich kann nicht tagein, tagaus emotionslos Waren für die Profitmaximierung herstellen, um dann nach Feierabend Kunst zu machen. Für mich ist die innere Verbundenheit mit meiner Tätigkeit wichtiger als das Ergebnis.
Deshalb ist es mir auch egal, ob mein Werk einen Platz in den Geschichtsbüchern findet. Ob es Kunst ist oder nicht. Ich tue, was ich kann und freue mich darüber auf dem Engelberg endlich ein richtiges Atelier nutzen zu können.
Die Spiele können beginnen.

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